Inhalt - Verkehrsfluss

Bleiben Tram und Bus im Stau stecken?

Die Thunstrasse auf Doppelspur ausbauen, auf beiden Seiten ein durchgehendes Trottoir und durchgehende Radstreifen einrichten – und das alles, ohne die Strasse zu verbreitern? Zugegeben, das tönt wie die Quadratur des Kreises. Wie gross ist die Gefahr, dass der Autoverkehr stockt und damit auch das Tram im Stau stecken bleibt?
In der Tat werden sich Tram und Auto in Zukunft die Fahrbahn teilen müssen. Im Rahmen des Vorprojekts wurde umfassend abgeklärt, ob dieser Mischverkehr funktioniert. Verkehrssimulationen zeigen, dass dem so ist. Voraussetzung ist ein Verkehrsmanagementsystem, das den Verkehr mittels «intelligenter» Lichtsignalanlagen so steuert, dass sich dieser auf die drei Hauptachsen Autobahn A6, Worbstrasse (Gümligen) und Thunstrasse (Muri) verteilt.

Dosierung im Umfeld

Bei stockendem Verkehr auf der Autobahn sorgen Dosieranlagen (Lichtsignale) beim Anschluss Muri dafür, dass möglichst wenig Verkehr von der Autobahn auf die Thunstrasse ausweichen kann. Sofern dies nicht ausreicht, wird der Verkehr Richtung Stadt zusätzlich beim Sternenplatz (Thoracherstrasse, Thunstrasse) dosiert.
Die Dosieranlagen beim Egghölzli (Einmündung Worbstrasse) und bei der Einmündung Weltpoststrasse stellen sicher, dass der Verkehr auf der Thunstrasse Richtung Stadt abfliessen kann. Sie sind nicht Teil von KTM und werden im Rahmen eines anderen Projekts realisiert.