Inhalt - Riedacker

Überbauung Riedacker II

Im Riedacker, zuunterst im Mettlenquartier von Muri, baut die Frutiger AG in den nächsten zwei Jahren zwölf neue Wohnhäuser mit je drei Wohnungen. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis November 2022. Realisiert wird die Überbauung Riedacker II durch die Firma Frutiger AG Generalunternehmung aus Gümligen.

Baustellenverkehr ab Ende September 2020
Ab 14. September wird während ca. zwei Wochen die Baustellenabschrankung installiert. Ende September beginnen die Aushubarbeiten und es wird im Mettlenquartier vermehrt Baustellenverkehr geben. Die erste Bauphase dauert etwa ein Jahr und wird geprägt durch Lastwagentransporte. In den ersten drei Monaten werden für die Aushubarbeiten an Spitzentagen um die 50 Lastwagen zur Baustelle hin- und wieder wegfahren. Dank dem Entgegenkommen des Pächters kann ein Teil des Humus- und Aushubmaterials auf dem angrenzenden Land zwischenlagert werden. Dadurch lässt sich etwa ein Drittel der Lastwagenfahrten für die Aushubarbeiten einsparen.

Für die Betonarbeiten reduziert sich der Lastwagenverkehr auf rund 35 An- und Wegfahrten pro Tag. In der zweiten Phase (Innenausbau) ab Herbst 2021 werden weniger Lastwagenfahrten anfallen, jedoch mehr kleinere Lieferwagen von Handwerkerbetrieben (Maler, Gipser, Schreiner) durchs Quartier fahren.

Konzept für den Baustellenverkehr
Die Bauverwaltung der Gemeinde Muri bei Bern hat zusammen mit dem Quartierleist, weiteren Anwohnenden aus dem Quartier und der Generealunternehmung ein Verkehrskonzept erarbeitet. Dieses soll in erster Linie dazu dienen, die Sicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmenden – insbesondere der Schulkinder – zu gewährleisten. Zudem soll der «normale» Verkehr im Quartier nicht eingeschränkt werden.

«Einbahnsystem» für die Lastwagen

  • Die Zufahrt der Lastwagen zur Baustelle erfolgt über die Achse Mettlengässli/Elfenausstrasse.
  • Die Wegfahrt der Lastwagen erfolgt via Mettlenhölzliweg und Pourtalèsstrasse. Weil der Knoten Belpstrasse bis Ende Oktober noch gesperrt ist, müssen die Lastwagen in der ersten Bauphase über die Elfenaustrasse wegfahren. Sobald gegen Ende Jahr auch die Baustelle auf der Blüemlisalpstrasse beendet sein wird, werden die Lastwagen vom Tor 1 die Blüemlisalpstrasse für die Wegfahrt benützen.
  • Die Zufahrt zur Baustelle selber erfolgt über zwei Tore, eines in der Verlängerung der Elfenausstrasse, das andere ab dem Mettlenhölzliweg. Dank doppelten Zufahrten kann die Bauzeit um rund sechs Monate verkürzt werden.
  • Die Generalunternehmung wird dafür sorgen, dass Bauarbeiter und Zulieferer keine öffentlichen Parkplätze belegen. Es werden weder Parkkarten abgegeben, noch werden Flächen an die Generalunternehmung vermietet.
  • Als Kontrollmassnahme wird die Bauverwaltung auf der Elfenau- und der Pourtalèsstrasse je ein Geschwindigkeitsmessgerät für die Dauer der Baustelle betreiben und die Messungen laufend auswerten.

Die gewählte Verkehrsführung hat den Vorteil, dass der zusätzliche Verkehr auf Strassen zirkuliert, die genügend breit sind, und dass ein Kreuzen von Lastwagen vermieden werden kann. Auch können so die vorhandenen Parkplätze erhalten bleiben. Einzig auf Höhe Elfenaustrasse 70 muss ein Parkplatz für die Dauer der Bauzeit aufgehoben werden.

Fussgängerführung
Im Umfeld der Baustelle werden provisorische Fussgängerstreifen markiert sowie Abschrankungen oder Pfosten montiert, um Trottoirabschnitte vor Überfahrten zu schützen. Der Fussweg durch die vom Bau betroffene Parzelle wird über den Riedweg umgeleitet.

Bauherrschaft und Gemeinde sind bemüht, die Unannehmlichkeiten für die Anwohnenden möglichst zu minimieren. Wir danken für Ihr Verständnis. Die Bauverwaltung wird die Situation laufend überprüfen und wo nötig verbessern. Auch Anpassungen aufgrund der Bauphasen sind möglich.

Flugblatt
Anwohner-Information Sept. 20

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