Inhalt - Jahresrechnung 2015

  • April 12, 2016

Jahresrechnung 2015

Der Gemeinderat von Muri bei Bern hat die Jahresrechnung 2015 zuhanden des Grossen Gemeinderats verabschiedet. Bei Aufwand und Ertrag von je CHF 70'962'361.45 schliesst die Jahresrechnung 2015 ausgeglichen ab. Der Voranschlag 2015 rechnete mit einen Aufwandüberschuss von CHF 787'600.

Aus der Rechnung 2015 ergibt sich grundsätzlich ein Ertragsüberschuss von CHF 4'826'853.28. Der Gemeinderat sieht auf Antrag der Finanzkommission vor, mit diesem Betrag zu Lasten der Jahresrechnung 2015 übrige Abschreibungen zu tätigen; entsprechend lautet der Antrag des Gemeinderates an das Parlament. Das Eigenkapital der Gemeinde liegt damit unverändert bei rund CHF 11,6 Mio., was gut drei Steueranlagezehnteln entspricht.

Mit diesen übrigen Abschreibungen werden sich aufgrund der künftigen Abschreibungspraxis unter HRM2 in den nächsten zwölf Jahren fixe jährliche Entlastungen der Jahresrechnungen von rund CHF 400'000 ergeben.

Die Besserstellung gegenüber dem Voranschlag ist schwergewichtig auf den höheren Steuerertrag zurück zu führen. Dieser liegt vor allem wegen einmaligen Faktoren (ordentliche Veranlagungen aus Vorjahren) rund CHF 3,2 Mio. über den budgetierten Werten. Gegenüber den Budgetannahmen sind von den Natürlichen Personen CHF 1,35 Mio., von den Juristischen Personen CHF 1,41 Mio. und aus Vermögensgewinnsteuern CHF 0,41 Mio. mehr eingegangen. Weiter fielen die gesamten Leistungen an die Finanz- und Lastenausgleiche tiefer aus als im Voranschlag eingestellt.

Erfreulich sind die durchwegs tieferen Nettoaufwendungen in den einzelnen Funktionen der Laufenden Rechnung. Dies zeigt einmal mehr die hohe Budgetdisziplin und die aufmerksame Bewirtschaftung der Positionen durch alle Verantwortlichen in der Gemeinde.

Der Gemeinderat wird trotz des guten Rechnungsergebnisses auch in Zukunft die Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit nicht vernachlässigen. Das laufende Projekt " Aufgaben- und Strukturprüfung ASP 2015+ " wird weiterhin mit Konsequenz verfolgt.

Muri bei Bern, 12. April 2016
GEMEINDERAT MURI BEI BERN