Inhalt - Eröffnung der Zivilschutzanlage Siloah in Gümligen zur Unterbringung von Asylsuchenden

  • Juli 28, 2015

Eröffnung der Zivilschutzanlage Siloah in Gümligen zur Unterbringung von Asylsuchenden

Die in den letzten Monaten überdurchschnittlich hohe Anzahl an neu zugewiesenen Asylsuchenden durch den Bund führte und führt im Kanton Bern zu Engpässen in den Unterbringungsinfrastrukturen. Alle bestehenden Plätze in den 26 Asylunterkünften des Kantons Bern sind belegt. Die Suche nach zusätzlichen Unterkünften stellt eine grosse Herausforderung für den Kanton Bern dar, die er nur mit Unterstützung der Gemeinden lösen kann.

Der Gemeinderat von Muri bei Bern hat deshalb aus eigener Initiative beschlossen, die Zivilschutzanlage Siloah in Gümligen als Notunterkunft für Asylsuchende zur Verfügung zu stellen. Mit der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern - handelnd durch das Amt für Migration - wurde eine Mietvereinbarung bis Sommer 2017 abgeschlossen. In der Zivilschutzanlage werden 80 bis 100 Asylsuchende untergebracht. Die Betreuung der Asylsuchenden übernimmt die Heilsarmee Flüchtlingshilfe. In der Vergangenheit konnte der Kanton die Zivilschutzanlage Siloah bereits in den Neunzigerjahren, 2008/2009 und 2011/2012 kurzfristig als Notunterkunft nutzen.

Die zuständigen Behörden bereiten zurzeit die Anlage in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Migrationsdienst und der Heilsarmee Flüchtlingshilfe vor, damit in der Zivilschutzanlage Siloah ab anfangs August 2015 Asylsuchende untergebracht werden können.

Die direkten Anwohnerinnen und Anwohner der Zivilschutzanlage Siloah wurden persönlich über die Unterbringung und die in diesem Zusammenhang getroffenen Massnahmen informiert. Die Kantonspolizei Bern unterstützt die Gemeinde Muri bei Bern und die Heilsarmee Flüchtlingshilfe bei der Gewährleistung der Sicherheit rund um die Anlage.

Hotline für die Bevölkerung

Für Fragen aus der Bevölkerung ist ab sofort eine Hotline in Betrieb mit der Nummer 031 380 18 80.

Muri bei Bern, 28.07.2015
Gemeinderat Muri bei Bern