Inhalt - Es besteht Handlungsbedarf!

  • März 24, 2015

Es besteht Handlungsbedarf!

Engagierter Einstieg in die Ortsplanungsdiskussion mit dem öffentlichen Werkstattgespräch I, "Identität und Handlungsbedarf"

Annähernd 50 Interessierte diskutierten am 21. März im 1. öffentlichen Werkstattgespräch vier Stunden aktiv und engagiert über Identität und Handlungsbedarf. Die lange Liste von Hinweisen, Bewertungen und Ideen wird dem Projektteam der Ortsplanung eine wichtige Grundlage für die Bearbeitung des Räumlichen Leitbildes sein.

Gemeindepräsident Thomas Hanke sprach den Teilnehmenden seinen grossen Dank aus: "Ich bin beeindruckt über die engagierte Diskussion und die Vielfalt der Themen, die zur Sprache gekommen sind. Das ist eine wertvolle Grundlage für die weitere Arbeit an der Ortsplanung!" Mit dem 1. öffentlichen Werkstattgespräch ist eine gute Basis für die weitere Ortsplanungsarbeit gelegt worden. Die Stimmung war äusserst konstruktiv und lebendig. Verschiedene Altersgruppen und Interessen waren vertreten. Raumplaner Beat Suter freut sich auf die Arbeit am Leitbild: "An den Werkstattgesprächen bringen die Einwohnerinnen und Einwohner von Muri-Gümligen das lokale Wissen und die verschiedenen Sichtweisen ein, die für unsere Arbeit eine unverzichtbare Ausgangslage bilden."

Die wichtigsten Themen des 1. öffentlichen Werkstattgesprächs

  • Angebot für unterschiedliche Altersgruppen und Lebenslagen
    In den Arbeitsgruppen meldeten sich Junge und Ältere zu Wort. Dabei zeigte sich, dass die Lebensqualität in Muri-Gümligen als hoch eingestuft wird. Angesichts der demographischen Entwicklung orten die Teilnehmenden einen Bedarf, das vielfältige Wohnangebot für unterschiedliche Lebenslagen zu verbessern: Es braucht mehr preisgünstigen Wohnraum - etwa für Familien und auch altersgerechte Wohnungen.
  • Muri-Gümligen: Gemeinde mit zwei unterschiedlichen Zentren
    Viel zu reden gaben Fragen zum Charakter der beiden Zentren. Einig waren sich die Teilnehmenden darin, dass es wichtig ist, beide Zentren zu stärken und die unterschiedliche Ausrichtung weiterzuentwickeln. Verbindungen zwischen den Ortsteilen sollen attraktiv sein.
  • Spannungsfeld Entwicklung − Baulandreserven
    Die Teilnehmenden beschäftigen ausserdem Fragen der demographischen und der räumlichen Entwicklung: Darf und soll die Gemeinde weiter wachsen?
  • Die besondere Bedeutung der Grünräume
    Eine wichtige Rolle für die Lebensqualität der Gemeinde haben für alle Teilnehmenden die Freiräume. Sie sind für die Identität der Gemeinde ebenso wichtig wie die historischen Bauten. Es gilt, sie zu bewahren und weiterzuentwickeln.
  • Massgeschneiderte, lebendige Quartiere und Quartierzentren
    Die Entwicklung und Optimierung von Quartierzentren muss die Ansprüche der Bewohnerschaft berücksichtigen.
  • Klarere Wahrnehmung der Gemeinde erwünscht
    Wichtig ist den Teilnehmenden ausserdem die Frage der Identität: Wo beginnt die Gemeinde, wo endet sie? Wo sind die Ortseingänge, wo die Identitätspunkte der Gemeinde, welche Visitenkarten vermitteln die Hauptstrassen in den Zentren?

Im Anschluss an das 1. öffentliche Werkstattgespräch wird eine Dokumentation erarbeitet und allen Teilnehmenden zugestellt sowie auf der Webseite der Gemeinde aufgeschaltet.

Auch zu den drei weiteren öffentlichen Werkstattgesprächen sind alle Interessierten herzlich eingeladen:

Werkstattgespräch II Wirtschaft
am Freitag, 27. März 2015, 14.00−17.00 Uhr
Türöffnung 13.30 Uhr im Gümligenpark der Credit Suisse, Worbstrasse 187, Gümligen

Werkstattgespräch III Ziele und Szenarien
am Samstag, 25. April 2015, 08.30−13.00 Uhr
Türöffnung 08.00 Uhr in der Aula des Schulhauses Moos, Rohrmattstrasse 12, Gümligen

Werkstattgespräch IV Leitbildentwurf  
am Samstag, 13. Juni 2015, 08.30−13.00 Uhr
Türöffnung 08.00 Uhr in der Aula des Schulhauses Moos, Rohrmattstrasse 12, Gümligen