Inhalt - Infrastrukturprojekte in der Republik Moldau

  • April 06, 2011

Infrastrukturprojekte in der Republik Moldau

Im Jahr 2010 hat die Gemeinde Muri bei Bern zum vierten Mal einen Betrag von CHF 20'000.00 aufgewendet, um bei der Reparatur der prekären kommunalen Infrastruktur in Dörfern der Republik Moldau mitzuhelfen. Gestützt auf die Berichterstattung des Hilfswerks der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) wurden die Geldmittel für die Realisierung folgender Projekte verwendet:

  • Mindic, Bezirk Drochia; Sanierung des Bodens im Kindergarten
  • Pelinia, Bezirk Drochia; Ersatz der Schulzimmerfenster im Gymnasium
  • Musteata, Bezirk Falesti; Renovation der Turnhalle
  • Elizaveta, Bezirk Balti; Renovation Gemeinschaftszentrum für Jugendliche

Die Renovationen wurden im Zeitraum Sommer / Herbst 2010 ausgeführt. Der zweckmässige Mitteleinsatz vor Ort wurde von HEKS bzw. dessen Partnerorganisation Pro Co Re überwacht. Die vier beteiligten Gemeinden mussten jeweils mindestens 30 % der Renovationskosten selber bezahlen.

Die ehemalige Sowjetrepublik Moldau liegt zwischen der Ukraine und Rumänien. Es ist das ärmste Land Europas, 40 Prozent der 4,3 Millionen Einwohner leben unter der Armutsgrenze. Die Kaufkraft der Bevölkerung ist kontinuierlich gesunken, Hunderttausende sind ausgewandert, um anderswo Arbeit und Einkommen zu suchen. Seit April 2006 läuft ein gemeinsames Entwicklungsprogramm von HEKS und DEZA, welches zum Ziel hat, die ökonomischen und sozialen Lebensbedingungen in der Region Drochia-Balti-Riscani im Norden der Republik Moldau zu verbessern.
Die Gemeinde Muri bei Bern wird sich auch im laufenden Jahr mit dem gleichen Betrag für die dringend notwendige Verbesserung der kommunalen Infrastruktur in der Republik Moldau engagieren. Mit relativ wenig Geld je Objekt kann die Qualität der Schulen und Kindergärten substantiell und nachhaltig verbessert werden.

Muri bei Bern, 4. April 2011
GEMEINDERAT MURI BEI BERN